Kimobetsu, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Kimobetsu ist eine kleine Stadt in der Subprafektur Shiribeshi auf der Insel Hokkaido, die von Bergen und Waldern umgeben ist. Der Ort besteht aus verstreuten Hausern mit Ziegeldachern, offenen Feldern und lokalen Geschaften, wobei die Landwirtschaft, insbesondere Kartoffel- und Spargelanbau, das Aussehen und die Rhythmen des Alltags pragt.
Kimobetsu wurde 1952 offiziell als Stadt anerkannt, hatte aber schon viel langer Siedler, die hauptsachlich in der Landwirtschaft tatig waren. Der Name stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet etwa 'der Fluss in den Bergen', was die enge Verbindung zwischen der fruhen Bevolkerung und der naturalichen Umgebung widerspiegelt.
Kimobetsu feiert seine Landwirtschaftstradition, besonders die Kartoffelernte, mit lokalen Festen im August. Die Menschen teilen stolz ihre frischen Produkte und traditionellen Gerichte, die das Leben auf dem Land und die Verbundenheit mit dem Boden widerspiegeln.
Kimobetsu ist leicht mit dem Auto uber nationale Highways erreichbar, die durch die Stadt fuhren und gute Ausblicke auf die umliegenden Berge bieten. Der Ort dient als guter Ausgangspunkt fur Wanderungen und Aktivitaten im Freien, wobei bequeme Schuhe empfohlen werden und lokale Geschafte frische Produkte sowie Erholung anbieten.
Der Flussname Shiribetsu, sichtbar in verschiedenen Ortsnamen der Region, stammt ebenfalls aus der Ainu-Sprache und zeigt, wie tief die indigeine Sprachkultur im lokalen Gedachtnis verwurzelt ist. Diese sprachliche Kontinuitat ist fur Besucher oft uberaschend, die erwarten, nur japanische Namen zu finden.
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