Kimobetsu, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Kimobetsu ist eine kleine Stadt im Abuta-Distrikt der Subpräfektur Shiribeshi auf der Insel Hokkaido in Japan. Sie liegt inmitten von Bergen und Wäldern, mit offenen Feldern, schlichten Gebäuden und einem ruhigen Ortskern, der von der Landwirtschaft geprägt wird.
Das Gebiet um Kimobetsu wurde von Ainu-Bevölkerungen bewohnt, bevor japanische Siedler im späten 19. Jahrhundert nach Hokkaido zogen und die Landwirtschaft aufbauten. Im Jahr 1952 erhielt der Ort offiziell den Status einer Stadt.
Der Ortsname Kimobetsu stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet so viel wie 'Fluss in den Bergen', was auf die ursprünglichen Bewohner der Region verweist. Wer durch den Ort geht, findet kleine Schreine und Felder, die das Leben der Gemeinschaft seit Generationen prägen.
Kimobetsu ist mit dem Auto am besten zu erreichen, da die umliegenden Nationalstraßen durch Berglandschaften führen und keine direkten Bahnverbindungen in den Ort führen. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet Wanderwege in den nahen Wäldern sowie kleine Unterkünfte im Ort.
Der nahe gelegene Shiribetsu-Fluss, dessen Name ebenfalls aus der Ainu-Sprache stammt, zeigt, wie tief die indigene Sprache in der Geografie der gesamten Region verwurzelt ist. Viele Ortsnamen rund um Kimobetsu sind Ainu-Wörter, auch wenn sie heute in japanischen Schriftzeichen geschrieben werden.
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