Akaigawa Caldera, Vulkanische Caldera in Hokkaido, Japan
Die Akaigawa-Caldera erstreckt sich über ein bergiges Gebiet in Hokkaido und weist auf etwa 725 Metern Höhe deutliche geologische Formationen aus Andesit-, Dazit- und Rhyolith-Gesteinen auf. Die Felswände und Mineralquellen prägen das Landschaftsbild dieser vulkanischen Region.
Die Caldera entstand durch intensive vulkanische Aktivität vor etwa 1,7 bis 1,3 Millionen Jahren während des Pleistozäns. Diesen Vulkanismus verdankt die Region ihre charakteristische Geologie und das Vorkommen von Thermalquellen.
Die natürlichen Thermalquellen in der Caldera bieten traditionelle japanische Onsen-Erlebnisse, wo Besucher in mineralreichen Gewässern baden können, die durch geologische Aktivität erwärmt werden.
Ein Thermalbad nutzt große Glasfenster mit Blick auf eine massive Felswand, wo Besucher während des Badens die geologischen Strukturen beobachten können. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Stoßzeiten am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Das Wasser in den Becken hat eine konstante Temperatur von etwa 50 Grad Celsius und wird vollständig durch natürliche geothermale Prozesse erwärmt. Dieses seltene Beispiel einer aktiven geothermalen Wärmequelle macht die Stelle für wissenschaftliche Beobachter besonders interessant.
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