Akaigawa, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Akaigawa ist ein Dorf in der Region Yoichi auf Hokkaido, das sich in einem inaktiven Vulkankrater befindet und etwa 60 Kilometer von Sapporo entfernt liegt. Das Dorf ist von Bergwäldern umgeben, erstreckt sich über Ackerland in Richtung des Calderas im Nordwesten und wird von Bauernhöfen geprägt, auf denen Milchprodukte und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse produziert werden.
Das Dorf entstand rund um einen Vulkan, der einst aktiv war, aber schon lange keine Eruption mehr verursacht hat und nun ein Wahrzeichen mit vielen lokalen Geschichten ist. Die ursprüngliche Bevölkerung waren die Ainu, deren Sprache und Erbe bis heute in der Region präsent sind.
Der Name Akaigawa stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet 'roter Fluss', benannt nach dem Fluss, der durch das Dorf fließt und seine Färbung vom vulkanischen Boden erhält. Die Traditionen der Ainu sind bis heute Teil der lokalen Kultur und werden durch Feste und Handwerk lebendig gehalten.
Das Dorf hat nur wenige Geschäfte und Unterkünfte, daher sollten Besucher mit den nötigen Vorräten anreisen und in lokalen Gästehäusern übernachten. Die Straßen sind oft einfach und können je nach Jahreszeit schneebedeckt sein, besonders in den Wintermonaten.
Das Dorf liegt in einem inaktiven Vulkankrater und wird von roten Flüssen durchzogen, die ihre ungewöhnliche Färbung dem vulkanischen Boden verdanken. Dieser geologische Zustand macht es zu einem seltenen Siedlungsort in Japan und zieht Besucher an, die sich für die Verbindung zwischen Landform und menschlicher Besiedlung interessieren.
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