Shiogama Shrine, Shinto-Schrein in Shiogama, Präfektur Miyagi, Japan
Shiogama Jinja ist ein Shintō-Schrein in der Stadt Shiogama in der Präfektur Miyagi, gebaut im nagare-zukuri-Stil, und gilt als ichinomiya der früheren Provinz Mutsu. Die Anlage besteht aus drei verbundenen Heiligtümern, die man durch überdachte Gänge erreicht, wobei die Treppen aus Stein und die zinnoberroten Tore den Weg zum Gebetsbereich markieren.
Dokumente aus dem Jahr 820 erwähnen bereits diesen Schrein als Hauptheiligtum der Provinz Mutsu mit Steuerbefreiungen. Die erhaltenen Gebäude stammen aus der Edo-Zeit und wurden als wichtige Kulturgüter anerkannt.
Das Heiligtum trägt einen Namen, der sich vom Salzsieden ableitet, und die hier verehrten Gottheiten stehen mit dieser alten Küstenpraxis in Verbindung. Besucher sehen heute die Spuren dieser maritimen Tradition in den Schreingebäuden und den Ritualen, die noch immer abgehalten werden.
Die Anlage erreicht man über zweihundert Steinstufen, daher ist bequemes Schuhwerk ratsam. Ein Museum auf dem Gelände zeigt Gegenstände aus der Edo-Zeit, darunter Waffen und Dokumente zur Salzherstellung.
Fünfzehn Bauten aus der Edo-Zeit, darunter mehrere Heiligtümer und ein torii, tragen die Auszeichnung als nationale Kulturgüter. Diese Anerkennung gilt nur für wenige Schreinkomplexe in Japan mit so vielen geschützten Elementen.
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