Shintoyone Dam, Bogenstaumauer in Toyone, Japan
Der Shintoyone-Staudamm ist ein Bogenstaudamm in den Bergen der Präfektur Aichi, der sich über 311 Meter erstreckt und eine Höhe von etwa 117 Metern erreicht. Die Konstruktion nutzt eine Doppelkammer-Pumpspeicher-Anlage, um Wasser zwischen zwei Seen zu zirkulieren und Strom zu erzeugen.
Der Dammbau begann 1969 und wurde 1972 fertiggestellt und markierte einen Wendepunkt in der Wasserkraftnutzung in der Region. Die Anlage entstand in einer Zeit, als Japan seinen Energiebedarf durch moderne Infrastruktur decken wollte.
Der Staudamm bildet den Midori-See, der heute Teil des lokalen Lebens ist und von Einwohnern für Freizeitaktivitäten genutzt wird. Menschen kommen hierher zum Angeln und für Bootsfahrten, was zeigt, wie das Wasser die Region prägt.
Das Gebiet ist über Straßen erreichbar und bietet Aussichtsplattformen mit Blick auf die Dammstruktur und den See. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn auch die umliegenden Wanderwege gut begehbar sind.
Das Bauwerk arbeitet mit zwei verschiedenen Seen und transportiert Wasser bergauf und bergab je nach Energiebedarf, was ein selten sichtbares System in dieser Größe darstellt. Diese Flexibilität ermöglicht es der Anlage, schnell auf Strombedarfsschwankungen zu reagieren.
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