Fukushima, Hauptstadt in der nördlichen Nakadori-Region, Japan
Fukushima liegt in einem weiten Becken im Norden der Nakadori-Region, umgeben von bewaldeten Hängen, und erstreckt sich über zahlreiche Täler mit Obstplantagen und Thermalquellen. Die Stadt wirkt weitläufig, mit breiten Straßen, mehrstöckigen Wohnvierteln und einer Mischung aus modernen Geschäftszentren und ruhigeren Wohngegenden.
Die Gegend trug einst den Namen Minekoshi und diente ab dem 5. Jahrhundert als Verwaltungszentrum, als der Yamato-Hof einen lokalen Verwalter einsetzte. Spätere Ereignisse im 20. Jahrhundert veränderten das Stadtbild durch Wiederaufbau und moderne Infrastruktur.
Das Design des Bahnhofsgebäudes verbindet Glas mit lokalen Materialien und zeigt im Inneren Wandgemälde mit Motiven aus der Region. Besucher sehen auf Straßenschildern und in Geschäften oft zweisprachige Beschriftungen, die den praktischen Alltag in dieser Präfekturhauptstadt widerspiegeln.
Ein Informationszentrum in der Nähe des Bahnhofs bietet Karten und Fahrradverleih an, um sich durch verschiedene Stadtteile zu bewegen. Viele Bereiche sind zu Fuß erreichbar, während ein lokales Bussystem entlegenere Punkte verbindet.
Der Berg Shinobu birgt etwa 60 in Fels gehauene buddhistische Figuren, die vor rund 300 Jahren entstanden und als Iwaya-Kannon-Schnitzereien bekannt sind. Diese Reliefs liegen teilweise versteckt zwischen Bäumen und Pfaden und überraschen Wanderer, die den Hang hinaufsteigen.
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