Zaō, Vulkanische Bergkette zwischen den Präfekturen Miyagi und Yamagata, Japan
Zaō ist ein vulkanisches Massiv an der Grenze zwischen zwei Präfekturen im Norden Japans, das sich aus mehreren Kegeln und Lavakuppen zusammensetzt. Auf dem Zentralgipfel liegt ein runder Kratersee mit türkisblauem Wasser, der von steilen Wänden aus Asche und Gestein umgeben ist.
Die vulkanischen Gipfel entstanden über Jahrtausende durch aufeinanderfolgende Ausbrüche, die Lavaschichten und Aschekegel aufbauten. Die letzte Aktivität ereignete sich Mitte des 20. Jahrhunderts und hinterließ sichtbare Spuren auf den Hängen und um den Krater herum.
Die Gipfel bieten seit Jahrhunderten Mönchen einen Ort für spirituelle Übungen, und noch heute wandern Pilger hierher, um Rituale zu vollziehen. Wanderer begegnen auf den Pfaden häufig kleinen Schreinen und Gebetsfahnen, die von den religiösen Wurzeln der Region zeugen.
Die Anfahrt erfolgt über Kabinenbahnen oder Wanderwege, wobei je nach gewählter Route unterschiedliche Ausrüstung nötig ist. Im Winter sollte man warme Kleidung und rutschfeste Stiefel tragen, da Schnee und Eis die Wege bedecken.
Der Kratersee wechselt seine Farbe je nach Licht und Säuregrad des Wassers zwischen Grün, Grau und Blau. In der kalten Jahreszeit verwandeln sich Bäume durch anfrierendes Wasser in weiße Skulpturen, die wie Geister aus dem Schnee ragen.
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