Aogashima, Vulkaninsel im Izu-Archipel, Japan
Aogashima ist eine bewohnte Doppelinsel vulkanischen Ursprungs im philippinischen Meer, die zur Izu-Gruppe gehört und etwa 360 Kilometer südlich von Tokio liegt. Die Landmasse zeigt steile Küstenwände aus dunklem Fels, während ein kleinerer Kegel im Inneren der älteren Caldera ruht.
Der Ausbruch im späten 18. Jahrhundert zwang die Überlebenden zur Flucht, und erst nach fünfzig Jahren kehrten Menschen auf die Insel zurück. Die Wiederbesiedlung begann in den 1830er Jahren unter schwierigen Bedingungen.
Der Name stammt von den grünen Farbtönen der Vegetation am Kraterrand. Die Bewohner nutzen die geothermische Wärme des inneren Kegels zum Kochen und für Saunaräume.
Beide Verkehrsmittel fahren nur bei ruhigem Wetter, daher können sich Reisepläne um mehrere Tage verschieben. Es gibt ein kleines Gästehaus und grundlegende Einrichtungen im Dorf nahe der Küste.
Vom Meer aus gesehen wirkt das Eiland wie eine geschlossene grüne Kuppel, da die Öffnung der Caldera von unten nicht sichtbar ist. Nur wenige hundert Menschen leben hier das ganze Jahr über.
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