Ebina, Industriestadt in der Präfektur Kanagawa, Japan
Ebina ist eine Stadt in der Präfektur Kanagawa zwischen Sagamihara und Zama, durch die mehrere Flüsse fließen. Die Bebauung verteilt sich auf flaches Land mit Industriezonen im Norden und Wohngebieten im Zentrum und Süden.
Das Gebiet beherbergte während der Nara-Zeit die Provinzhauptstadt von Sagami mit dem Provinztempel Sagami Kokubun-ji. Die moderne Verwaltungseinheit entstand durch eine Zusammenlegung mehrerer Dörfer und erhielt später Stadtrechte.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem alten Ausdruck für See und wilde Reispflanzen, der sich auf sumpfiges Land bezog. Bauern nutzen heute das flache Gelände besonders für geschützte Erdbeerfelder, deren Früchte in den Wintermonaten geerntet werden.
Die Stadt liegt verkehrsgünstig zwischen Tokyo und Yokohama mit direktem Zugang über Schnellstraßen und mehrere Bahnlinien. Besucher finden Geschäfte und Restaurants in der Nähe der Bahnhöfe, während Schulen und Wohnviertel sich über die gesamte Fläche verteilen.
Ein Filmfestival findet jeden Herbst statt und zeigt Filme lokaler und internationaler Regisseure in verschiedenen Kinos. Die Vorführungen locken Cineasten aus der gesamten Region an, die sich über neue Produktionen austauschen.
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