Tamura, Verwaltungsstadt in der Präfektur Fukushima, Japan
Tamura ist eine Stadt in der Präfektur Fukushima im östlichen Bergland, das sich über sanfte Hügel, Täler und Anbauflächen erstreckt. Das Gelände wird von der Abukuma-Bergkette geprägt und verbindet ländliche Landwirtschaft mit bewaldeten Regionen.
Die Stadt entstand 2005 durch die Fusion von fünf kleineren Gemeinden: Funehiki, Ogoe, Takine, Tokiwa und dem Dorf Miyakoji. Diese Zusammenlegung war Teil einer umfassenderen administrativen Neuorganisation in der Region.
Die Bewohner haben lokale Handwerkstraditionen bewahrt, insbesondere bei der Herstellung von Keramik und Textilien von Hand. Diese kunsthandwerklichen Praktiken sind Teil der täglichen Kultur und werden bei saisonalen Festen gefeiert.
Die Stadt ist mit dem JR East Ban'etsu East Line-Eisenbahnnetz erreichbar und liegt an mehreren Nationalstraßen wie der Route 288. Besucher sollten beachten, dass die Berglandschaft unterschiedliche Zufahrtswege zu verschiedenen Vierteln bietet.
Das Miyakoji-Viertel wurde nach dem Atomunfall von 2011 evakuiert, durfte aber bereits 2014 tagsüber wieder betreten werden. Diese Wiederöffnung war einer der ersten Schritte zur Rückkehr zur Normalität in der Region nach dem Vorfall.
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