Harajuku, Modebezirk in Tokio, Japan
Harajuku ist ein Viertel in Jingūmae im Zentrum von Tokio, das vor allem durch Modeboutiquen und Jugendkultur bekannt wurde. Die Straßen sind eng, mit niedrigen Gebäuden gesäumt und oft voller Menschen, die zwischen Geschäften und Imbissständen unterwegs sind.
Die Gegend diente während der Edo-Zeit als Raststation für Reisende und verwandelte sich ab den 1960er Jahren in ein Zentrum für Mode und Jugendkultur. Die Entwicklung beschleunigte sich nach den Olympischen Spielen 1964, als neue Geschäfte und Cafés öffneten.
Der Name stammt von einem historischen Außenposten und bezeichnet heute ein Viertel, das seit Jahrzehnten junge Leute anzieht, die ausgefallene Kleidung tragen oder kaufen möchten. Viele kleine Geschäfte zeigen handgemachte Accessoires und ungewöhnliche Outfits, die oft von Jugendlichen aus ganz Japan besucht werden.
Die JR-Station liegt direkt an der Hauptstraße und bietet Zugang zu umliegenden Vierteln sowie zum Park und Schrein in der Nähe. Am Wochenende ist die Gegend meist überfüllt, während Wochentage ruhiger sind.
Eine geschwungene Parallelstraße namens Cat Street verläuft abseits der Hauptachse und zeigt eine andere Seite des Viertels mit ruhigeren Geschäften. Dort mischen sich internationale Marken mit unabhängigen Designern in einem entspannteren Tempo.
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