Hōzan-ji, Buddhistischer Tempel am Berg Ikoma, Japan
Hōzan-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Ikoma in der Präfektur Nara, dessen Pavillons und Gebäude sich über mehrere Ebenen verteilen. Steinerne Wege und Treppen verbinden die Strukturen durch einen dichten Wald und führen zwischen den verschiedenen Heiligtümern hindurch.
Ein Mönch gründete den Ort im Jahr 665 als Trainingsstätte für buddhistische Praktiken in der Region. Im 17. Jahrhundert verlieh der Mönch Tenkai der Anlage höheren Status und erweiterte ihren Einfluss über die nähere Umgebung hinaus.
Der Tempel gilt als wichtigster Ort zur Verehrung von Kangiten im Land und zieht Händler sowie Geschäftsleute an, die um Segen für ihre Unternehmungen bitten. Die Besucher bringen oft Radieschen und Sake als traditionelle Opfergaben mit, die nach der Zeremonie am Altar zurückbleiben.
Besucher erreichen den Tempel mit der Kintetsu-Seilbahn vom Bahnhof Hozanji aus oder auf einem etwa 15-minütigen Fußweg durch den Wald. Die Anlage öffnet morgens gegen 8 Uhr und schließt am späten Nachmittag gegen halb fünf.
Das Land baute 1918 seine erste Seilbahn eigens für den Transport der Besucher zu diesem Bergtempel. Die Strecke überwindet den steilen Anstieg und verkürzt den Aufstieg erheblich für Pilger und Touristen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.