Takashima, Stadt in der Präfektur Shiga, Japan
Takashima ist eine Stadt an der Westküste des Biwa-Sees in der Präfektur Shiga, die sich über bewaldetes Bergland und zwei Flussebenen erstreckt. Das Siedlungsgebiet verteilt sich entlang der Uferzone, wo Dörfer, Schreine und Reisfelder zwischen See und Berghängen eingezwängt liegen.
Die Ansiedlung wurde wichtig, als Reisende zwischen Kyoto und der Region Hokuriku entlang des Sees eine sichere Route suchten und hier Halt machten. Über Jahrhunderte entwickelte sich der Ort als Knotenpunkt für Waren, Pilger und Boten, die den See umgingen.
Shirahige-Schrein trägt den Namen des greisen Götterpaares, das über Langlebigkeit wacht, und sein Torii steht im Wasser des Sees als Schwelle zwischen Alltagswelt und heiligem Raum. Besucher kommen hierher, um für ein langes Leben, Erfolg im Studium oder eine glückliche Ehe zu beten, und die Atmosphäre bleibt still und persönlich.
Vom Bahnhof Kyoto fährt ein Zug in etwa 50 Minuten nach Omi-Takashima, von wo aus Fahrräder gemietet werden können, um Dörfer und Schreine am Ufer zu erkunden. Touristeninformationen bieten Führungen und Dolmetscher an, die bei Tempeln und lokalen Gepflogenheiten helfen.
Die Allee der Metasequoien zieht sich über mehr als zwei Kilometer und zeigt 500 Bäume, die im Herbst rostrot leuchten und im Winter nackte Silhouetten bilden. Diese Baumart galt lange als ausgestorben, bevor lebende Exemplare in China entdeckt wurden und nach Japan kamen.
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