Suzu, Küstenstadt auf der Noto-Halbinsel, Japan
Suzu ist eine Küstenstadt an der nordöstlichen Spitze der Noto-Halbinsel in der Präfektur Ishikawa, Japan. Das Meer umgibt das Gebiet auf drei Seiten und gibt dem Ort seine Form und sein Klima.
Die Stadt entstand am 15. Juli 1954 durch die Zusammenlegung einer Kleinstadt und vierzehn Dörfern. Erdbeben in den Jahren 2023 und 2024 beschädigten viele Gebäude und prägten die jüngste Geschichte der Region.
Der Stadtname stammt von einem alten shintoistischen Schrein im Bezirk Awazu, der in Aufzeichnungen aus dem Jahr 713 erwähnt wird. Fischer und Handwerker prägen bis heute das tägliche Leben in den Küstendörfern, wo viele Familien seit Generationen vom Meer leben.
Buslinien verbinden die Stadt seit der Schließung der Noto-Eisenbahn im Jahr 2005 mit umliegenden Orten. Besucher sollten die Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln im Voraus prüfen, da die Verbindungen in entlegenen Gebieten begrenzt sind.
Die Erdbeben Anfang 2024 maßen auf der japanischen Skala bis zu 6,5 und zwangen viele Bewohner, ihre Häuser zu verlassen. Die örtlichen Gemeinden arbeiten seither am Wiederaufbau und an der Stärkung traditioneller Strukturen.
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