Kōka, Historische Ninja-Stadt in der Präfektur Shiga, Japan
Koka ist eine Stadt im Süden der Präfektur Shiga, die sich über eine Fläche von etwa 481 Quadratkilometern (186 Quadratmeilen) erstreckt und im Osten an die Suzuka-Berge grenzt. Das Gebiet besteht aus mehreren zusammengewachsenen Ortsteilen mit niedriger Bebauung, die sich zwischen bewaldeten Hügeln und landwirtschaftlich genutzten Tälern verteilen.
Im 15. Jahrhundert entwickelten sich hier unabhängige Ninja-Clans, die außerhalb der Samurai-Strukturen operierten und Söldnerdienste anboten. Diese Tradition prägte die Region über Jahrhunderte und machte sie zu einem Zentrum verdeckter Kriegsführung während der Sengoku-Zeit.
Im Shigaraki-Gebiet drehen sich die Brennöfen weiter, in denen eine Keramiktradition lebt, die bis ins Mittelalter zurückreicht und regional tief verwurzelt ist. Besucher sehen Werkstätten, in denen Töpfer die alten Glasurtechniken anwenden und Gefäße formen, die noch heute im Alltag verwendet werden.
Die Stadt ist über mehrere Bahnhöfe an der JR-Tokaido-Linie und der Kusatsu-Linie erreichbar, die verschiedene Stadtteile anbinden und Verbindungen nach Kyoto herstellen. Besuchereinrichtungen konzentrieren sich in den größeren Ortsteilen, während abgelegene Tempel und Keramikwerkstätten oft nur mit dem Auto zugänglich sind.
Das Miho Museum liegt in den Bergen eingebettet und zeigt alte Seidenstraßen-Artefakte in einem Gebäude, das der Architekt I. M. Pei entworfen hat. Der Zugang führt durch einen Tunnel und über eine Brücke, wodurch das Museum Teil der Landschaft wird und erst nach und nach sichtbar wird.
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