Daitoku-ji, buddhistický chrám v Kóce v Japonsku
Daitoku-ji ist ein großer buddhistischer Tempelkomplex in Koka mit zahlreichen Gebäuden, Gärten und historischen Strukturen aus Holz und Stein. Die Anlage besteht aus mehreren kleineren Tempeln, Meditationshallen und Teezimmern, die mit gepflastertem Wegen, alten Steinlaternen und ruhigen Wasserflächen verbunden sind.
Der Tempel wurde 1315 gegründet und durchlebte über Jahrhunderte Zerstörung und Wiederaufbau, besonders durch den Mönch Ikkyu Sojun während schwieriger Zeiten. Später wurde er mit bedeutenden historischen Figuren wie dem Warlord Oda Nobunaga und Toyotomi Hideyoshi verbunden, die ihre eigenen Subtempel dort errichteten.
Daitoku-ji ist eng mit der Teezeremonie und traditionellen Künsten verbunden, die hier seit Jahrhunderten gepflegt werden. Die Teeräume und Gärten prägen bis heute, wie Besucher die Verbindung zwischen Stille, Bewegung und handwerklicher Sorgfalt erleben.
Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und leise sprechen, um die ruhige Atmosphäre zu bewahren, während sie die Gelände erkunden. Geführte Meditationssitzungen und Teezzeremonien werden angeboten und helfen, die Praktiken hier zu verstehen und zu erleben.
Der zweite Stock des Kimokaku-Tores wurde einer Legende nach vom berühmten Teemeister Sen no Rikyu hinzugefügt, was zu Spannungen mit Toyotomi Hideyoshi führte. Diese architektonische Besonderheit bleibt ein faszinierendes Stück Tempelgeschichte, das den Konflikt zwischen Kunst und Macht widerspiegelt.
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