Ōsaki Hachimangū, Shinto-Schrein in Aoba-ku, Sendai, Japan
Ōsaki Hachimangū ist ein Shinto-Schrein in Aoba-ku, Sendai, der als Nationalschatz Japans eingestuft ist. Das Heiligtum steht auf einem bewaldeten Hügel und ist über eine lange Steintreppe erreichbar, die durch hohe Zedern führt.
Date Masamune gab den Bau zwischen 1604 und 1607 in Auftrag, nachdem er Sendai als Sitz seines Clans gewählt hatte. Handwerker aus Kyoto brachten Techniken mit, die normalerweise für kaiserliche Gebäude verwendet wurden.
Der Name bezieht sich auf Hachiman, eine Gottheit, die mit Kriegern und Schutz verbunden ist und in ganz Japan verehrt wird. Besucher sehen heute aufwendige Schnitzereien und Goldverzierungen, die das Gebäude zu einem Beispiel für den Momoyama-Stil machen.
Stadtbusse vom Hauptbahnhof Sendai fahren regelmäßig in etwa 20 Minuten zum Schrein. Die Steintreppe kann bei Regen rutschig werden, daher ist festes Schuhwerk ratsam.
Die Verbindungshalle zwischen Heiligtum und Gebetsraum verwendet eine Technik namens Ishi-no-ma-zukuri, die selten außerhalb wichtiger Tempel und Schreine zu finden ist. Metallbeschläge und Ziermotive spiegeln Einflüsse des Toyokuni-Schreins in Kyoto wider.
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