Kerama-Inseln, Inselgruppe in der Präfektur Okinawa, Japan.
Die Kerama-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Küste der Präfektur Okinawa, bestehend aus mehreren bewohnten und unbewohnten Inseln in südwestlicher Richtung von der Hauptinsel. Das Archipel bietet vielfältige Strände, Korallenriffe und kleine Dorfgemeinschaften auf den Hauptinseln.
Die Inseln waren während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Militärstützpunkt und wurden nach dem Krieg unter amerikanische Besatzung gestellt. Die japanische Kontrolle wurde 1972 wiederhergestellt, nachdem Okinawa in den Besitz Japans zurückkehrte.
Die Inseln bewahren Verbindungen zum früheren Königreich Ryukyu und zeigen auf ihren Märkten und in den Dörfern Traditionen lokaler Handwerkskunst. Diese Bräuche sind noch heute in der Alltagskultur und den Festen der Bewohner sichtbar.
Fähren verbinden die Inseln regelmäßig mit Naha, wobei die Fahrtzeit je nach Schiff und Ziel zwischen etwa einer halben Stunde und knapp einer Stunde liegt. Die beste Zeit zum Besuch ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabil und warm ist.
Die Gewässer rund um die Inseln beherbergen eine beeindruckende Vielfalt an Korallenarten, die sich unterhalb der Wasseroberfläche in leuchtendem Farben zeigen. In den Wintermonaten kommen Buckelwale zur Paarung und zur Aufzucht ihrer Kälber in diese warmen Gewässer.
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