Asahikawa, Kernstadt in Hokkaido, Japan
Asahikawa liegt im zentralen Teil der nördlichsten Hauptinsel Japans und dient als Verwaltungszentrum für die umliegende Region mit mehreren Stadtbezirken, Wohngebieten und einem ausgedehnten Straßennetz. Die Stadt erstreckt sich entlang eines breiten Flusstals, in dem sich Parks, Einkaufsviertel und niedrige Wohngebäude abwechseln, während die umliegenden Berge im Hintergrund sichtbar bleiben.
Die Ansiedlung entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als die japanische Regierung Pioniere zur Urbarmachung des nördlichen Territoriums aussandte und Reisfelder in der Flussebene angelegt wurden. Mitte des 20. Jahrhunderts wuchs der Ort zu einem regionalen Zentrum für Holzverarbeitung und Textilproduktion heran, bevor sich die Wirtschaft später auf Dienstleistungen und Tourismus verlagerte.
Der Name dieser Stadt stammt von einem Ainu-Wort ab, das sich auf die Wellen des nahegelegenen Flusses bezieht, und erinnert daran, wie die Region vor der modernen Besiedlung wahrgenommen wurde. Heute schätzen Besucher die Ramen-Küche mit ihrem charakteristischen Sojabasis-Geschmack, der an kalten Wintertagen besonders beliebt ist und in vielen kleinen Restaurants serviert wird.
Das Stadtzentrum lässt sich zu Fuß erkunden, doch für Ausflüge in die Außenbezirke oder zu nahegelegenen Naturgebieten empfiehlt sich ein Mietwagen oder die Nutzung lokaler Buslinien. Die Wintermonate von Dezember bis März bringen häufig starken Schneefall und sehr niedrige Temperaturen, weshalb warme Kleidung und rutschfeste Schuhe notwendig sind.
Im Januar 1902 fiel die Temperatur hier auf minus 41 Grad Celsius, was den niedrigsten jemals in Japan gemessenen Wert darstellt und die Härte der nordjapanischen Winter verdeutlicht. Dieser Rekord bleibt bis heute unübertroffen und wird häufig als Beispiel für extremes Klima in der Region zitiert.
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