Matsue, Hauptstadt der Präfektur Shimane, Japan
Matsue ist eine Hauptstadt einer Präfektur in Japan, die zwischen dem Shinji-See und dem Nakaumi liegt und von zahlreichen Kanälen durchzogen wird, welche beide Wasserflächen verbinden. Die Burg aus dunklem Holz erhebt sich auf einem niedrigen Hügel im Zentrum und überblickt die flachen Ufer und das umliegende Stadtgebiet.
Die Stadt entstand 1889 rund um eine Feudalburg, die zu den zwölf erhaltenen Originalburgen Japans gehört und zwischen 1607 und 1611 errichtet wurde. Der Burgturm überdauerte die Modernisierung des späten 19. Jahrhunderts und blieb als Wahrzeichen bestehen.
Der griechisch-irische Schriftsteller Lafcadio Hearn ließ sich im späten 19. Jahrhundert in der Stadt nieder und verfasste dort unter seinem japanischen Namen Koizumi Yakumo Berichte über das alltägliche Leben und Bräuche. Sein ehemaliges Wohnhaus und ein kleiner Garten liegen in einem ruhigen Stadtviertel und zeigen seine Räume und persönlichen Gegenstände.
Das Hauptviertel liegt beiderseits des Ohashi-Flusses und sammelt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem Umkreis von etwa zwei Kilometern um den Bahnhof. Ein Fußweg entlang der Kanäle verbindet Burg und Seeufer und ermöglicht eine einfache Orientierung.
Der Sonnenuntergang über dem Shinji-See wechselt seine Farben im Jahreslauf und erzeugt je nach Jahreszeit unterschiedliche Lichtmuster auf der Wasserfläche. Die Einwohner bezeichnen diese Szene gelegentlich als eines der schönsten Abendbilder in der Region.
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