Gessho-ji, Buddhistischer Tempel in Matsue, Japan
Gessho-ji ist ein Tempel mit traditionellen Holzstrukturen, Steinlaternen und Gärten, die von Hortensien geprägt sind, die im Sommer blühen. Das Gelände enthält zahlreiche einzelne Grabstätten und ist so angelegt, dass Besucher zwischen den verschiedenen Bereichen umherwandern können.
Der Tempel wurde 1664 gegründet und entstand auf den Ruinen eines älteren Tempels an diesem Ort. Er diente bis 1871 als Begräbnisstätte für neun Feudalherren der Matsudaira-Familie, bevor sich seine Rolle veränderte.
Der Tempel verbindet buddhistische und shintoistische Traditionen, wobei steinerne Torii-Tore Eingänge zu heiligen Bereichen kennzeichnen, in denen verzierte Grabdenkmäler stehen. Besucher können sehen, wie diese gemischten Glaubenselemente in der Architektur und den Ritualen des Ortes zusammenfließen.
Der Tempel liegt westlich der Matsue-Burg und ist täglich für Besucher geöffnet, wobei internationale Gäste ermäßigte Eintrittsgebühren erhalten. Der Weg durch das Gelände ist zu Fuß leicht zu bewältigen und erfordert keine besonderen Vorbereitungen.
Auf dem Gelände steht eine große Schildkrötenstatue aus Stein, die mit einer lokalen Legende verbunden ist, wonach die Schildkröte nachts umherwanderte. Ein herabgefallener Pfeiler soll die Statue schließlich an ihrem Platz festgehalten haben.
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