Kōunkaku, Wohnmuseum in der Nähe des Matsue-Schlosses, Japan.
Das Kōunkaku-Gebäude verbindet westliche Fenster und japanische Designelemente mit sorgfältiger Holzverarbeitung in einem Haus aus der Meiji-Zeit. Rund um die Struktur erstrecken sich gepflegte Gärten, die das Ensemble vervollständigen.
Das Gebäude wurde 1903 während der Meiji-Periode erbaut und diente als Gästehaus für Regierungsbeamte und Aristokraten, die die Region besuchten. Die Architektur spiegelt das Bestreben dieser Zeit wider, westliche und japanische Stile zu vereinen.
Jedes Zimmer zeigt Tatami-Matten, Schiebetüren und Gegenstände aus dem täglichen Leben wohlhabender Familien um 1900. Diese Details geben Einblick in das Zuhause-Sein von Menschen dieser Zeit.
Das Museumsgebäude ist leicht erreichbar und gut beschildert, mit ausreichend Zeit zum Erkunden der Zimmer und Gärten erforderlich. Besucher sollten ihre Schuhe ausziehen, wenn sie traditionelle Räume betreten, da dies Teil der japanischen Raumkultur ist.
Der Architekt Sōzō Nagae entwarf das Gebäude speziell für einen kaiserlichen Besuch, aber dieser fand niemals statt. Trotzdem blieb das Anwesen erhalten und zeigt heute, wie sorgfältig man für einen Gast plante, der nie kam.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.