Minamata, Küstenstadt in der südlichen Präfektur Kumamoto, Japan.
Minamata ist eine Stadt an der Küste der Shiranui-See in der Präfektur Kumamoto mit Bergketten im Hintergrund und Blick auf die verstreuten Amakusa-Inseln. Die Stadt erstreckt sich entlang der Bucht mit einer Mischung aus ländlichen und Urban geprägten Gebieten, die von Fischerei und lokaler Industrie geprägt sind.
Die Stadt erlangte 1956 internationale Aufmerksamkeit, als lokale Ärzte eine neurologische Störung identifizierten, die durch Quecksilbervergiftung aus Industrieabfällen in der Bucht verursacht wurde. Dieses Ereignis führte zu bedeutenden Veränderungen in der Umweltpolitik und Arbeitsschutzbestimmungen weltweit.
Das Nationale Institut für die Minamata-Krankheit führt Forschungen zu quecksilberbedingten Gesundheitsproblemen durch und bewahrt Umweltdokumentation.
Die Stadt hat zwei Thermalquellen-Standorte mit unterschiedlichen Erfahrungen: Yunotsuru in den Bergen und Yunoko an der Küste, die das ganze Jahr über besucht werden können. Besucher sollten im Voraus planen, welcher Ort ihren Interessen entspricht, da die beiden unterschiedliche Landschaften und Atmosphären bieten.
Das Nationale Institut für Minamata-Krankheit betreibt hier Forschung und dokumentiert die Auswirkungen der Umweltverschmutzung durch Quecksilber. Das Institut dient als wichtiges Wissenszentrum für Wissenschaftler und Besucher, die die Verbindung zwischen Industrieabfällen und Gesundheit verstehen möchten.
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