Kyūsendō, Kalksteinhöhle in Kuma Village, Präfektur Kumamoto, Japan
Kyūsendō ist ein Kalksteinsystem unter Kuma, das sich über mehrere Ebenen erstreckt und von Stalaktiten, Stalagmiten und fließendem Wasser geprägt wird. Die Höhle bietet zwei unterschiedliche Routen: einen kürzeren Weg durch die Hauptpassagen und einen schwierigeren Pfad für erfahrene Besucher mit Ausrüstung.
Die Höhle entstand vor etwa 300 Millionen Jahren, als sich Kalkstein aus einem antiken Meer zu einer festen Schicht verfestigte. Die Entdeckung für die Öffentlichkeit erfolgte 1973, nachdem lokale Bewohner das unterirdische System erkundeten.
Die Höhle beherbergt 20.000 große Hufeisennasen, die von den Einheimischen als wichtig für das ökologische Gleichgewicht der umliegenden Landwirtschaft angesehen werden.
Der kürzere Weg führt bequem durch die Hauptpassagen und dauert etwa eine halbe Stunde, während der alpine Kurs Ausrüstung und Führer erfordert. Beide Routen führen durch nasse und glatte Bereiche, daher ist festes Schuhwerk notwendig.
Flüsse und Tropfwasser formen innerhalb der Höhle ständig neue Mineralstrukturen, während gleichzeitig ältere Ablagerungen wieder aufgelöst werden. Dieser Prozess bedeutet, dass die unterirdischen Landschaften sich langsam, aber kontinuierlich verändern.
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