Eikoku-ji, Buddhistischer Tempel in Hitoyoshi, Japan.
Eikoku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Hitoyoshi mit traditionellen japanischen architektonischen Elementen und umgeben von lokalen Gärten und Strukturen. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Bereiche mit klassischen Holzbauwerken, ruhigen Wegen und typischen Tempeldekorationen.
Eikoku-ji wurde 1408 oder 1410 von Sagara Maezuku gegründet, mit Jikitei Chōshin als Gründungsabt und dem eingeladenen Ikkei Eijū als Ehrenbegründer. In der Sengoku-Zeit dienten die Mönche dem Sagara-Klan als Gesandte bei diplomatischen Verhandlungen. 1877 schlug Saigō Takamori nach seiner Niederlage bei Tabaruzaka hier 33 Tage sein Hauptquartier auf; beim Straßenkampf im Juni brannte der Tempel nieder, die heutige Haupthalle wurde 1891 wiedererrichtet.
Der Tempel bewahrt eine Hängrolle mit einem Geist, die der Überlieferung nach der Gründungsmönch Jitchū Jōshin (Sesshō Chōshin) malte. Der Legende nach zeichnete er die hässliche Gestalt des Geistes, der erschrak, um geistliche Führung bat und erlöst wurde. Im Tempelbezirk liegt der Teich, in dem der Geist erschienen sein soll; im Sommer findet ein Geisterfest statt.
Eikoku-ji liegt 11 Gehminuten (etwa 900 m) vom JR-Bahnhof Hitoyoshi an der Hisatsu-Linie entfernt. Der Bus von Kyushu Sanko Kanko (Rundlinie Juguritto) hält an der Haltestelle Eikoku-ji-mae direkt am Tempel. Mit dem Auto sind es 3 km von der Anschlussstelle Hitoyoshi der Kyushu-Autobahn.
Der Teich auf dem Gelände ist der Ort, an dem der Geist erschienen sein soll, und die Geisterrolle wird dem Gründungsmönch Jisshō Chōshin zugeschrieben, nicht Jitto. Der Tempel ist die neunte Station der Higo-Dreiunddreißig-Kannon-Pilgerfahrt. Im Sommer findet das Eikoku-ji Yūrei Matsuri statt, das auf die Legende Bezug nimmt.
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