Kaizu, Verwaltungsstadt in der Präfektur Gifu, Japan
Kaizu ist eine Verwaltungsstadt in der südwestlichen Präfektur Gifu, wo drei große Flüsse das Gelände prägen: Ibi, Nagara und Kiso. Das Stadtgebiet erstreckt sich über flaches Land mit Reisfeldern und Obstplantagen, die bis an die Flussufer reichen.
Die Region entwickelte sich ab 1319 durch den Bau des ersten Ringdeiches zum Schutz vor den häufigen Überschwemmungen der nahegelegenen Flüsse. Im 18. Jahrhundert veränderten die Horeki-Wasserbauarbeiten die Landschaft nachhaltig und ermöglichten eine stabilere landwirtschaftliche Nutzung.
Der Chisui-Schrein erinnert an die Ingenieure aus Satsuma, die ihr Leben opferten, um die Flutschutzarbeiten von Horeki im 18. Jahrhundert zu vollenden. Die Gedenkstätte zieht Besucher an, die mehr über diese Opfer und die jahrhundertelange Beziehung der Region zum Wasser erfahren möchten.
Lokale Gemeinschaftsbusse verbinden die verschiedenen Stadtteile und erleichtern die Erkundung der Umgebung ohne eigenes Fahrzeug. Die flache Topografie eignet sich gut zum Radfahren, besonders entlang der Flussdämme mit Aussicht auf die Wasserläufe.
Die nördlichste großflächige Anbauregion für Satsuma-Mandarinen in Japan liegt hier, begünstigt durch das milde Klima am Zusammenfluss der drei Flüsse. Die Orangenhaine tragen zu einer seltenen landwirtschaftlichen Vielfalt in dieser ansonsten reisdominierten Gegend bei.
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