Ushiku, Verwaltungsstadt in der Präfektur Ibaraki, Japan
Ushiku ist eine Stadt in der Präfektur Ibaraki, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Tokio, die sich über flaches Land mit Reisfeldern und Gewerbegebieten erstreckt. Der Bahnhof liegt im zentralen Bereich, von dem aus sich Wohnviertel und kleinere Geschäftsstraßen in mehrere Richtungen ausbreiten.
Die Siedlung entstand während der Edo-Zeit als Burgstadt unter Tokugawa-Herrschaft und entwickelte sich durch Landwirtschaft und lokalen Handel. Der Status als Stadt wurde 1986 verliehen, nachdem sie zuvor als Dorf und später als Kleinstadt organisiert war.
Der Name leitet sich vom nahen See Ushiku-numa ab, der seit Jahrhunderten das lokale Leben prägt und heute als Erholungsraum dient. Besucher sehen entlang der Uferpromenade Angler und Spaziergänger, die den ruhigen Blick über das Wasser genießen.
Die JR Joban-Linie verbindet den Bahnhof mit Tokio und anderen Städten der Region und bietet regelmäßige Zugverbindungen während des gesamten Tages. Straßenverbindungen führen über mehrere nationale Routen und eine Autobahn, die das Gebiet mit der Hauptstadt und benachbarten Präfekturen verbinden.
Der örtliche See Ushiku-numa ist in lokalen Legenden die Heimat der Kappa, mythischer Wasserwesen, die in der Folklore der Region häufig vorkommen. Das Weingut Chateau Kamiya aus dem Jahr 1901 zeigt die frühe Einführung westlicher Weinbautechniken in Japan und bietet Führungen durch historische Kellerräume an.
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