Ikuta-Schrein, Kasuga-zukuri Shinto-Schrein in Chūō-ku, Japan.
Ikuta ist ein Schrein im Kasuga-Stil im Bezirk Chūō in der Stadt Kobe. Rote Säulen tragen die geschwungenen Dächer, und verzierte Holzbalken ragen von den Giebelspitzen nach oben.
Die Gründung des Schreins geht auf das frühe 3. Jahrhundert zurück, als Kaiserin Jingū ihn nach ihrer Rückkehr von einem Feldzug auf der koreanischen Halbinsel errichtete. Im späten 12. Jahrhundert fand in dem nahen Wald eine Schlacht zwischen rivalisierenden Kriegerfamilien statt.
Bei den Herbstfesten treten Noh-Gruppen mit Stücken auf, die Kriegsgeschichten aus dem 12. Jahrhundert zeigen. Die Aufführungen finden auf einer einfachen Bühne im Innenhof statt und ziehen Zuschauer an, die sich für klassisches Theater interessieren.
Der Zugang ist das ganze Jahr über möglich, wobei die kühleren Morgenstunden die Anlage oft ruhiger zeigen. Besucher können die Haupthalle und die umliegenden Gebäude betreten, sollten aber beim Betreten von Gebetsräumen auf lokale Bräuche achten.
Hinter dem Hauptgebäude erstreckt sich ein kleiner Wald, in dem Steintafeln an eine Schlacht aus dem Jahr 1184 erinnern. Besucher folgen schmalen Wegen zwischen den Bäumen und entdecken die verwitterten Markierungen, die an die damaligen Krieger erinnern.
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