Kōbe-Moschee, Osmanische Moschee in Naka-Yamate-dōri, Japan
Die Kobe-Moschee ist ein dreistöckiges Gebäude mit Kuppeln und Minaretten, die an die Architektur des Osmanischen Reichs erinnern. Die Betonkonstruktion mit Kupferdach prägt das Straßenbild und zeigt darin zeitlose architektonische Formen.
Das Gebäude wurde 1935 von Architekt Jan Josef Švagr fertiggestellt und ist damit das erste Moschee-Bauwerk in Japan. Sie überstand später sowohl die Beschlagnahme durch die Kaiserlich Japanische Marine im Zweiten Weltkrieg als auch das Erdbeben von 1995.
Das Gebäude ist heute ein Treffpunkt für Muslime in der Stadt und zieht auch Besucher an, die sich für verschiedene Kulturen interessieren. Menschen versammeln sich dort zu Gebeten und zum Austausch mit anderen, was dem Ort ein lebendiges und offenes Gefühl gibt.
Das Gebäude befindet sich in einem leicht zugänglichen Bereich der Stadt mit mehreren Ebenen für verschiedene Räumlichkeiten. Besucher sollten wissen, dass bestimmte Zeiten für Gebete reserviert sind und dass respektvolle Kleidung erwartet wird.
Das Projekt wurde zwischen 1928 und 1935 durch Spenden finanziert, die von der Islamischen Kommission Kobes gesammelt wurden, was ein seltenes Beispiel internationaler religiöser Zusammenarbeit in dieser Zeit ist. Diese Art der Finanzierung zeigt, wie verschiedene Gemeinschaften zusammenkamen, um dies zu ermöglichen.
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