Iwate, Stratovulkan in Hachimantai, Japan
Der Mount Iwate ist ein Stratovulkan in der Präfektur Iwate mit zwei getrennten Abschnitten, die als Higashi-Iwate und Nishi-Iwate bezeichnet werden. Die Höhe reicht bis auf 2.038 Meter, und eine Kaldera formt das Zentrum der westlichen Sektion.
Der Vulkan brach im Jahr 1732 aus und erzeugte einen Lavastrom namens Yakebashiri. Dieser Lavastrom wurde später als Naturdenkmal Japans anerkannt und zeugt von der jüngeren Aktivität des Berges.
Diese Erhebung trägt den Namen Nanbu-Fuji und verbindet sich mit der Tradition, kegelförmige Berge nach dem landesweit verehrten Fuji zu benennen. Die Bewohner der umliegenden Gemeinden sehen in ihr einen Berg von besonderer Bedeutung und nutzen ihn als Orientierungspunkt in der Landschaft.
Mehrere Wanderwege führen durch den Towada-Hachimantai-Nationalpark hinauf zum Gipfel und verbinden die Gemeinden Hachimantai, Takizawa und Shizukuishi. Die Routen bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Ausgangspunkte für Besucher mit verschiedenen Erfahrungsstufen.
Ein ovaler Kratersee namens Onawashiro liegt in der Nishi-Iwate-Kaldera und misst 1,8 mal 3 Kilometer mit einer zentralen Vertiefung von 0,5 Kilometern. Der See füllt den Boden der Kaldera und ist für Besucher ein seltener Anblick inmitten der vulkanischen Landschaft.
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