Miyakojima, Inselstadt in der Präfektur Okinawa, Japan
Miyakojima ist eine Stadt in der Präfektur Okinawa in Japan, die sich über sechs Inseln erstreckt, wobei Miyako die größte ist. Die gesamte Verwaltungseinheit umfasst sowohl bewohnte Siedlungen als auch kleinere vorgelagerte Landmassen, die durch Brücken und Fährverbindungen miteinander verbunden sind.
Die Stadt entstand 2005 durch den Zusammenschluss von Hirara mit drei benachbarten Gemeinden und einem Dorf zu einer gemeinsamen Verwaltung. Diese Zusammenlegung vereinfachte die öffentliche Verwaltung und schuf eine einheitliche Identität für die Inselgruppe in der südwestlichen Präfektur Okinawa.
Das Paantu-Fest findet im neunten Monat des Mondkalenders statt und zeigt Männer in Gras und Schlamm, die durch die Straßen ziehen. Diese Teilnehmer bringen nach alter Überzeugung Segen in die Häuser und vertreiben böse Geister aus der Gemeinschaft.
Der Flughafen Miyako verbindet die Inseln mit anderen japanischen Städten und bietet regelmäßige Flüge in die Region. Brücken führen von der Hauptinsel zu Ikema, Irabu und Kurima, sodass Besucher mehrere Inseln mit dem Auto oder Bus erreichen können.
Ein Denkmal für den deutschen Kaiser erinnert an ein Schiffsunglück aus dem Jahr 1873, bei dem örtliche Bewohner schiffbrüchigen Seeleuten halfen. Diese Rettung führte zu einer dauerhaften Verbindung zwischen der Inselgemeinschaft und Deutschland, die bis heute in Form von Austausch und Gedenkfeiern fortbesteht.
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