Uotsuri-shima, Umstrittene Insel im Ostchinesischen Meer
Uotsuri Island liegt im Ostchinesischen Meer zwischen Taiwan und Okinawa und erhebt sich aus dem Wasser mit steilem Felshang bis zu einem Gipfel von etwa 383 Metern. Die Küste wechselt zwischen schroffen Klippen und schmalen Kiesstränden, während das Innere mit dichtem niedrigem Grün bedeckt ist.
Japan übernahm die Verwaltung der Insel im Jahr 1895 während des Krieges mit China und stellte sie unter staatliche Kontrolle. China und Taiwan erheben seither Ansprüche auf das Gebiet und berufen sich dabei auf ältere Aufzeichnungen aus der Ming-Dynastie.
Die Insel dient als Nistplatz für tausende Kurzschwanzalbatrosse und Schwarzfußalbatrosse während der Wintermonate.
Der Zugang zur Insel ist wegen der laufenden Streitigkeiten stark eingeschränkt, und eine Anlandung erfordert behördliche Genehmigungen, die selten erteilt werden. Boote aus Ishigaki brauchen etwa sieben Stunden für die Überfahrt, doch derzeit gibt es keine regulären Verbindungen für Besucher.
Während der Wintermonate nutzen Tausende von Kurzschwanz- und Schwarzfußalbatrossen die Insel als Nistplatz und kehren jedes Jahr an dieselben Stellen zurück. Eine Untersuchung aus dem Jahr 1980 verzeichnete mehr als 339 Pflanzenarten auf der Insel, deren Zusammensetzung sich mit der Höhenlage ändert.
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