Tindabana, Küstenklippe in Yonaguni, Japan.
Tindabana ist eine Felsklippe an der Südküste von Yonaguni, die sich etwa 85 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Sandstein- und Tonsteinfelsformationen bilden eine beeindruckende natürliche Struktur entlang der Küstenlinie.
Die Felsformationen entstanden vor etwa 20 Millionen Jahren durch geologische Prozesse in der Philippinensee. Jüngere Forschungen haben gezeigt, dass die Gesteine durch natürliche Erosion ihre heutigen Muster erhielten.
Der Meeresgeologe Masaaki Kimura führte Forschungen an Tindabana durch und trug zum wissenschaftlichen Verständnis der Ryukyu-Inseln bei.
Ein 200 Meter langer Weg führt zum Aussichtspunkt mit Blicken auf das Dorf Sonai und die umliegenden Küstengebiete. Der Weg ist gut zugänglich und bietet mehrere Stellen zum Verweilen und zur Beobachtung der Landschaft.
Wissenschaftler haben lange debattiert, ob die komplexen Felsformationen natürliche Erosion oder menschliche Arbeit darstellen. Erst 2019 bestätigte eine Studie, dass alle Strukturen tatsächlich durch natürliche Prozesse entstanden sind.
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