Yonaguni-Monument, Unterwasser-Felsformation nahe der Insel Yonaguni, Japan.
Das Yonaguni-Monument ist eine Formation aus Sandstein, die auf dem Meeresgrund vor der Küste von Yonaguni liegt und sich in mehreren Ebenen erstreckt. Die Struktur zeigt Flächen, die wie Stufen aussehen, und Formen, die an künstliche Bearbeitung erinnern.
Kihachiro Aratake entdeckte die Formation im Jahr 1986, als er in den Gewässern der Ryukyu-Inseln nach Hammerhaien suchte. Die Entdeckung löste eine Debatte aus, die bis heute zwischen Archäologen und Geologen über den Ursprung der Strukturen fortbesteht.
Der Name des Fundorts stammt von der Insel, auf der Fischer seit Generationen vom Meer leben und heute Besucher mit Tauchbooten zu den Felsen bringen. Einige Bewohner sehen in den Stufen und Kanten eine Verbindung zur alten Kultur der Region, während andere darin ein Werk der Natur erkennen.
Taucher erreichen die Stellen in etwa 26 Metern Tiefe, wo die Sicht je nach Jahreszeit und Strömung wechselt. Die Wassertemperatur bewegt sich das ganze Jahr über zwischen 20 und 28 Grad Celsius, sodass ein Neoprenanzug empfohlen wird.
Die Flächen zeigen Linien und Winkel, die so regelmäßig wirken, dass manche Beobachter darin Spuren menschlicher Arbeit sehen wollen. Andere weisen darauf hin, dass Sandstein durch Erosion ähnlich gerade Brüche bilden kann.
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