Matsusaka, Historische Burgstadt in der Präfektur Mie, Japan
Matsusaka ist eine Großstadt in der Präfektur Mie in Japan, die sich über eine hügelige Landschaft zwischen Gebirge und Küste erstreckt. Die Stadtmitte bewahrt alte Händlerviertel mit schmalen Gassen und hölzernen Kaufmannshäusern, während neuere Wohngebiete die äußeren Bereiche prägen.
Oda Nobukatsu errichtete 1580 eine Burg und legte damit den Grundstein für die Siedlung, die unter Gamo Ujisato 1588 ihren Namen erhielt. Die Händlerklasse entfaltete sich rasch und machte die Stadt zu einem wichtigen Handelsplatz für Baumwolltextilien und später auch für Rindfleisch.
Das Matsusaka-Baumwollzentrum zeigt Besuchern, wie der traditionelle Matsusaka-Momen-Stoff gewebt wird, der einst die Stadt wohlhabend machte. In den Werkstätten kann man den Webstühlen zuschauen und die festen, indigogefärbten Textilien anfassen, die früher in ganz Japan getragen wurden.
Das Touristeninformationszentrum in Kyomachi bietet Stadtpläne und Ratschläge für Besucher, die sich in den verwinkelten Gassen orientieren möchten. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite voneinander, sodass man die Stadt gut zu Fuß erkunden kann.
Die ehemalige Residenz Ozu aus dem Jahr 1700 dient heute als Kaufmannsmuseum und zeigt die Wohnverhältnisse wohlhabender Händler. In den erhaltenen Räumen sieht man dicke Balken, Papierwände und Tatami-Matten, wie sie in den Häusern der damaligen Elite üblich waren.
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