Osaka Maritime Museum, Schifffahrtsmuseum in der Bucht von Osaka, Japan
Das Osaka Maritime Museum war ein Museum in der Bucht von Osaka, Japan, das sich der maritimen Geschichte widmete. Es befand sich in einer gläsernen Halbkuppel, die 40 Meter über dem Wasser ragte, und Besucher gelangten durch einen 60 Meter langen Unterwassertunnel zu den Ausstellungsräumen im Inneren.
Das Museum wurde im Juli 2000 eröffnet, nachdem die Bauarbeiten im März 1998 begonnen hatten. Der französische Architekt Paul Andreu entwarf die Struktur mit einer Glaskuppel, die auf dem Wasser ruhte und durch einen Unterwassertunnel mit dem Ufer verbunden war.
Das Museum zeigte ein 30 Meter langes Modell eines Higaki-Kaisen-Frachtschiffs, das den Handel über die Wasserstraßen von Osaka während der Edo-Zeit darstellt. Besucher konnten um das Schiff herumgehen und die Konstruktion aus Holz und Segeltuch aus der Nähe betrachten, die damals für den Transport zwischen den Häfen verwendet wurde.
Das Museum war über den Unterwassertunnel erreichbar, der vom Ufer aus zugänglich war und direkt in die Ausstellungshallen führte. Die vier Stockwerke umkreisten das zentrale Schiffsmodell und boten verschiedene Themenbereiche zur maritimen Geschichte Japans.
Die Glaspaneele der Kuppel wurden mit unterschiedlicher Lochdichte gestaltet, um Sonnenlicht je nach Tageszeit und Jahreszeit zu filtern. Die Ingenieure entwickelten spezielle Lösungen, um die Struktur gegen Erdbeben und Wellenbelastungen zu sichern, da die Kuppel direkt auf dem Wasser ruhte.
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