Edogawa, Sonderbezirk im Osten von Tokio, Japan
Edogawa-ku ist ein Stadtbezirk im östlichsten Teil von Tokio in Japan, der sich über etwa 50 Quadratkilometer entlang des Edo-Flusses erstreckt. Die Gegend besteht überwiegend aus Wohnvierteln mit Parks entlang der Wasserläufe und kleinen Geschäftsstraßen rund um die Bahnhöfe.
Der Bezirk entstand 1943 durch die Zusammenlegung von sieben Städten und Dörfern, darunter Koiwa, Komatsugawa und Kasai. Die Region war schon in der Edo-Zeit für Süßwasserfischzucht bekannt, besonders für Goldfische, die dort seit dem 19. Jahrhundert gezüchtet werden.
Der Name leitet sich vom gleichnamigen Fluss Edogawa ab, der sich entlang der östlichen Grenze schlängelt und die Grenze zur Präfektur Chiba markiert. Viele Bewohner nutzen die Flussufer für Spaziergänge am Wochenende und beobachten dort Vögel oder picknicken unter Kirschbäumen im Frühling.
Die meisten Bereiche sind durch JR-Linien und U-Bahn-Stationen gut erreichbar, darunter Hirai und Koiwa an der Sobu-Linie sowie Kasai Rinkai Koen an der Keiyou-Linie. Viele Parks und Flussufer sind flach und leicht zugänglich, während Geschäfte sich besonders um Bahnhöfe konzentrieren.
Der Bezirk beherbergt das Kasai Rinkai Aquarium mit einem großen Thunfischbecken und einer Pinguinanlage, die zu den größten in der Hauptstadt zählt. Das angrenzende Kasai Rinkai Park erstreckt sich über eine weitläufige Küstenfläche und bietet einen der größten öffentlichen Grünbereiche in Tokio.
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