Suginami, Sonderbezirk in Tokio, Japan
Suginami ist ein besonderer Verwaltungsbezirk im westlichen Teil Tokios, der mehrere Wohnviertel wie Asagaya, Koenji und Ogikubo umfasst. Die Chuo-Eisenbahnlinie verbindet diese Stadtteile miteinander und führt durch das gesamte Gebiet.
Der Name des Bezirks stammt aus der Edo-Zeit, als Lord Tadayoshi Okabe Zedern pflanzte, um die Grenzen seines Grundstücks zu markieren. Diese Bäume gaben dem Gebiet seinen Namen, der sich von den japanischen Wörtern für Zeder und Setzling ableitet.
Jeden August füllt sich Asagaya während des Tanabata-Festivals mit bunten Laternen und Papierwünschen, die zwischen den Straßen hängen. Über 70 Animationsstudios arbeiten hier täglich an japanischen Zeichentrickserien und Filmen, die weltweit zu sehen sind.
Drei große Eisenbahnlinien durchqueren den Bezirk und verbinden ihn mit dem Rest der Stadt: die JR East Chuo-Hauptlinie, die Keio-Linie und die Tokyo Metro Marunouchi-Linie. Die Bahnhöfe liegen meist in der Nähe von Wohnvierteln mit Geschäften und Restaurants.
Im Jahr 1954 starteten die Bewohner hier den Suginami-Appell gegen Atomwaffen, der in ganz Japan bekannt wurde. Die Initiative sammelte im ganzen Land Unterschriften und wurde zum Symbol für die japanische Friedensbewegung der Nachkriegszeit.
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