Kita, Sonderbezirk in Tokio, Japan
Kita-ku ist ein Verwaltungsbezirk im nördlichen Teil der Metropole, der sich entlang von vier Wasserläufen erstreckt: Arakawa, Shakujii, Shingashi und Sumida. Die Fläche umfasst etwa 20 Quadratkilometer (etwa 8 Quadratmeilen) und verbindet Wohngebiete mit historischen Stätten und Parks.
Der Bezirk entstand 1947 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Bezirke Oji und Takinogawa nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Region entwickelte sich ab den 1880er Jahren rasch von ländlichen Dörfern zu einem städtischen Gebiet, als die erste Bahnstation den Zugang zur Hauptstadt ermöglichte.
Der Name Kita bedeutet einfach Nord und spiegelt die Lage des Bezirks im nördlichen Teil der Hauptstadt wider. Entlang der vier Flüsse haben sich über Jahrzehnte Wohnviertel entwickelt, in denen Familien leben und arbeiten, während die alten Gärten und Schreine Orte der Ruhe bleiben.
Mehrere Bahnlinien durchqueren den Bezirk und verbinden ihn mit dem Zentrum und den angrenzenden Gebieten, wobei Akabane und Tabata als wichtige Umsteigebahnhöfe dienen. Die Wege entlang der Flüsse eignen sich gut zum Spazierengehen und bieten Orientierung durch die verschiedenen Stadtteile.
Zwei internationale Schulen befinden sich hier: das französische Lyzeum und eine koreanische Oberschule, die Schüler aus verschiedenen Ländern unterrichten. Diese Einrichtungen bringen eine multikulturelle Dimension in ein sonst überwiegend japanisches Wohngebiet.
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