Old Iwabuchi Sluice Gates, Historische Schleusen in Shimo, Tokio, Japan
Die Alten Iwabuchi-Schleusentore bestehen aus fünf Öffnungen von jeweils 9 Metern Breite, die aus Stahlbeton gefertigt und in kräftigem Rot gestrichen sind. Die Tore verbinden die beiden großen Flüsse Arakawa und Sumida und bilden heute einen Fußweg zur kleinen Parkanlage auf der Flussinsel.
Der Ingenieur Akira Aoyama schloss das Projekt 1924 ab, um Überflutungen durch Kontrolle des Wasserflusses zwischen den beiden Strömen zu verhindern. Die Tore blieben bis 1982 in Betrieb und erhielten 1999 den Status eines denkmalgeschützten Bauwerks der Metropole Tokio.
Die Anlage trägt ihren Namen nach dem nahegelegenen Viertel Iwabuchi und bildet heute den Übergang zu einer kleinen Insel im Fluss. Besucher gehen über das alte Bauwerk und sehen dabei die breiten Wasserläufe auf beiden Seiten.
Die roten Tore sind vom Ufer aus gut sichtbar und der Fußweg darüber ist frei zugänglich. Die Überquerung bietet einen guten Blick auf beide Flussarme und die umliegende Landschaft.
Ein Steinmonument in der Nähe erinnert an die Landesmeisterschaften im Grasschneiden, die hier zwischen 1938 und 1944 stattfanden. Dieser Wettbewerb war ein ungewöhnliches sportliches Ereignis, das auf den Grünflächen der Uferzone ausgetragen wurde.
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