Bibai, Industriestadt im Zentrum von Hokkaido, Japan
Bibai ist eine Stadt in Zentralhokkaido, die sich über die Ishikari-Ebene zwischen Asahikawa und Sapporo erstreckt und vom Ishikari-Fluss an ihrer westlichen Grenze durchflossen wird. Die Stadt verfügt über mehrere Museen und Parks, die das Gelände strukturieren und Besuchern verschiedene Erholungsmöglichkeiten bieten.
Japanische Bauernkrieger gründeten Bibai 1891 und wandelten es in ein wichtiges Reisproduktionszentrum für die Region Sorachi bis in die frühen 1900er Jahre um. Der Übergang zum Kohleabbau im 20. Jahrhundert veränderte die Wirtschaft und das Aussehen der Stadt grundlegend.
Das Kan Yasuda Skulpturenmuseum zeigt Arbeiten aus Marmor und Stein, die die künstlerische Entwicklung dieser früheren Kohleabbaustadt widerspiegeln. Die Sammlung bietet Besuchern einen Einblick in zeitgenössische Kunstformen, die in der Region entstanden sind.
Der JR Hakodate Line Limited Express verbindet den Bahnhof Bibai mit dem Bahnhof Sapporo in etwa 35 Minuten und bietet regelmäßige Dienste den ganzen Tag über. Besucher sollten im Voraus prüfen, welche Museen und Parks für ihre Interessen offen sind, da die Stadt weit verteilt ist.
Der nahegelegene See Miyajima wurde 2002 als Feuchtgebiet nach der Ramsar-Konvention anerkannt und schützt sein empfindliches Ökosystem und die dort lebenden Vogelarten. Dieser Schutzstatus machte den See zu einem wichtigen Rastplatz für Zugvögel auf ihrem Weg durch Japan.
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