Yakushi-ji, Buddhistischer Tempel in Nishinokyō, Nara, Japan
Yakushi-ji ist eine buddhistische Tempelanlage in Nishinokyō, einem Stadtteil von Nara in Japan. Sie besteht aus mehreren Gebäuden mit geschwungenen Dächern, die sich um einen weiten Innenhof ordnen und von niedrigen Steinmauern umgeben sind.
Der Kaiser beauftragte den Bau Ende des siebten Jahrhunderts und ließ die Gebäude später an ihren heutigen Standort versetzen. Die östliche Pagode überstand Brände und Kriege und zeigt noch immer die ursprüngliche Bauweise aus Holz und Ziegeln.
Die Anlage trägt ihren Namen nach dem Meister der Heilung, dessen goldene Statue im Hauptgebäude verehrt wird. Besucher treten durch mehrere Tore ein und folgen einem traditionellen Pilgerweg, der die räumliche Ordnung einer buddhistischen Klosterstadt nachvollziehbar macht.
Der Zugang erfolgt über einen kurzen Fußweg vom Bahnhof Nishinokyo oder mit mehreren Buslinien aus dem Zentrum von Nara. Das Gelände ist flach und gut begehbar, sodass man ohne größere Anstrengung zwischen den einzelnen Gebäuden hin und her gehen kann.
Die östliche Pagode zeigt einen seltenen Baustil mit zusätzlichen kleineren Dächern zwischen den Hauptgeschossen, die wie Zwischenebenen wirken. Dieser architektonische Kniff täuscht das Auge und lässt den Turm höher erscheinen, als er tatsächlich ist.
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