Kikō-ji, Buddhistischer Tempel in Nara, Japan.
Kikō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara mit einem Hauptgebäude, das ein Ziegeldach mit Walmdachform und eine Konfiguration von drei mal zwei Feldern aufweist. Die offene Veranda an der Vorderseite schafft einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum.
Der Kaiser Shōmu benannte den Tempel 748 von Sugawara-dera in Kikō-ji um, nachdem er ein Licht aus dem Hauptbuddha-Bild beobachtet hatte. Dieses Ereignis markierte einen spirituellen Wendepunkt für die Stätte.
Der Tempel beherbergt eine sitzende hölzerne Amida-Nyorai-Statue aus der Heian-Zeit und zwei Begleitfiguren aus der Nanboku-chō-Zeit. Diese Kunstwerke sind Mittelpunkt der Verehrung und zeigen die künstlerischen Traditionen ihrer jeweiligen Epochen.
Der Tempel ist täglich zugänglich und bietet eine ruhige Umgebung für Besucher, die sich Zeit nehmen möchten, um die Architektur und die inneren Bereiche zu erkunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände unebenes Pflaster haben kann.
Von Mitte Juni bis Mitte August zeigt das Tempelgelände etwa 250 Lotusbehälter in voller Blüte. Dieses saisonale Spektakel verwandelt das Gelände in einen Garten von Blumen und zieht sowohl Gläubige als auch Natur liebende Besucher an.
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