Akishino-dera, Buddhistischer Tempel in Akishino, Nara, Japan.
Akishino-dera ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Akishino in Nara, Japan, der als nationales Kulturgut eingestuft ist. Die zentrale Halle zeigt traditionelle japanische Bauelemente mit einer zweischichtigen Dachkonstruktion und Holzsäulen, die aufwendige Balkenverbindungen tragen.
Der Tempel wurde 776 auf Anordnung von Kaiser Konin gegründet und diente als Ort religiöser Andacht in der Nara-Zeit. Nach einem Brand im Jahr 1135 erfolgte der Wiederaufbau der Haupthalle während der Kamakura-Epoche.
Der Name leitet sich vom Fluss Akishino ab, der in der Nähe fließt und das Gebiet seit Jahrhunderten prägt. Der Komplex vermittelt mit seinen Holzbauten und dem gepflegten Innenhof die Stimmung eines ruhigen Klosterorts, an dem buddhistische Rituale noch heute nach alter Tradition vollzogen werden.
Der Tempel ist täglich von 9:30 bis 16:30 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen 500 Yen Eintritt, Schüler und Kinder deutlich weniger. Die Anlage liegt etwas abseits des Stadtzentrums und lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.
Die Statue des Gigeten, einer Gottheit der darstellenden Künste, zieht zahlreiche Schauspieler, Musiker und andere Künstler an, die um Erfolg in ihrem Schaffen bitten. Im Innenhof wachsen alte Ahornbäume, die im Herbst in leuchtenden Rottönen stehen und viele Fotografen anlocken.
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