Saidai-ji, Buddhistischer Tempel in Nara, Japan.
Saidai-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara, Japan, der mehrere Hauptgebäude und kleinere Hallen auf einem weitläufigen Gelände umfasst. Der zentrale Bereich besteht aus dem Hondo-Hauptsaal, dem Shio-do-Gebäude von 1674 und der Aizen-do-Halle aus dem Jahr 1762, die jeweils durch Wege und Gärten miteinander verbunden sind.
Kaiserin Koken gründete den Tempel im Jahr 765 als westliches Gegenstück zum Todai-ji und machte ihn zu einem der sieben großen Tempel von Nara. Der Mönch Eison belebte die Anlage im 13. Jahrhundert wieder und schuf 1249 eine Statue des Shakyamuni Buddha, die bis heute verehrt wird.
Der Name bedeutet "Großer Westlicher Tempel" und verweist auf die Lage gegenüber dem Todai-ji im Osten der Stadt. Besucher sehen heute mehrere Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die nach den ursprünglichen Bränden wieder aufgebaut wurden und weiterhin als Orte für buddhistische Praxis dienen.
Die Anlage liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Yamato-Saidaiji an der Kintetsu-Nara-Linie entfernt, der auch von den Buslinien 12 und 14 angefahren wird. Die meisten Gebäude sind tagsüber zugänglich, und die Wege zwischen den Hallen führen durch ruhige Gärten.
Im April findet hier eine besondere Teezeremonie statt, bei der die Teilnehmer aus großen Schalen trinken, die so groß sind, dass man beide Hände braucht, um sie zu halten. Diese Zeremonie zieht Besucher aus der ganzen Region an und bewahrt eine jahrhundertealte Praxis.
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