Kairyūō-ji, Buddhistischer Tempel mit Miniaturpagode in Nara, Japan
Kairyūō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nara, der eine der kleinsten fünfgeschossigen Pagoden Japans beherbergt. Der Komplex umfasst eine erhaltene westliche Halle aus Holz und die Überreste einer östlichen Halle, wobei die Gebäude sich um einen gekrümmten Weg arrangieren.
Der Tempel wurde 731 gegründet, als der buddhistische Mönch Genbo das Gelände auf dem ehemaligen Wohnhaus eines Adeligen errichtete. Die Unterstützung durch die Kaiserin Komyo half, diesen Ort als wichtiges religiöses Zentrum in der Nara-Periode zu etablieren.
Der Name des Tempels bedeutet "Goldener Drachen" und bezieht sich auf die spirituelle Kraft des Ortes. Besucher können die ruhige Atmosphäre im westlichen Tempel spüren, wo die Architektur die Andacht vergangener Generationen widerspiegelt.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erreichen und liegt in einem ruhigen Viertel von Nara, wo man die Umgebung gemütlich erkunden kann. Vor dem Besuch sollte man Zeit für die Erkundung der umliegenden Straßen einplanen, da diese eine besondere gekrümmte Form aufweisen.
Die Pagode hier ist bemerkenswert kompakt und zählt zu den kleinsten ihrer Art in ganz Japan. Diese reduzierte Größe ermöglichte es dem Tempel, sich trotz Platzbegrenzungen als religiöses Zentrum zu behaupten.
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