Dōtonbori, Unterhaltungsviertel in Minami, Japan
Dōtonbori ist ein Unterhaltungsviertel in Chūō-ku, Osaka, das sich entlang eines Kanals erstreckt und nachts durch leuchtende Reklametafeln und dreidimensionale Werbeschilder auffällt. Mehrere Brücken queren das Wasser und bieten Ausblicke auf die dicht gedrängten Fassaden mit Theatern, Spielhallen und Lokalen.
Der Kanal entstand im Jahr 1612, als der Kaufmann Doton Yasui die Grabungsarbeiten finanzierte und das Ufer für Händler und Theaterleute öffnete. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem Zentrum mit sechs Kabuki-Bühnen, die das kulturelle Leben der Stadt prägten.
Der Name leitet sich vom Kaufmann Doton Yasui ab, der den Kanal graben ließ und damit das Viertel prägte. Restaurants füllen sich am Abend mit Gästen, die an langen Theken sitzen und kleine Gerichte direkt vor ihren Augen zubereiten lassen.
Die Metrostation Namba liegt wenige Gehminuten vom Kanal entfernt und verbindet mehrere Linien, darunter Midosuji, Sennichimae und Yotsubashi. Am frühen Abend beginnt die Hauptaktivität, wenn Leuchtreklamen angehen und sich die Gassen mit Besuchern füllen.
Das Glico-Man-Schild zeigt seit 1935 einen Läufer in Siegerpose und dient Tausenden Reisenden als Treffpunkt am Kanal. Die Figur leuchtet rund um die Uhr und markiert den bekanntesten Fotopunkt im ganzen Viertel.
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