Kōzan-ji, Buddhistischer Tempel in Ukyō-ku, Kyoto, Japan
Kōzan-ji ist ein buddhistischer Tempel auf einem Berggelände in Kyoto, dessen ältestes Gebäude die Sekisui-in-Halle ist, in der kostbare Kunstwerke ausgestellt sind. Das Gelände erstreckt sich über verschiedene Bereiche mit Blick auf die umgebende Berglandschaft.
Im Jahr 1206 gewährte Kaiser Go-Toba dem Mönch Myōe Land zur Gründung dieses Tempels, was einen wichtigen Wendepunkt in der Religionsgeschichte der Region markierte. Der Ort entwickelte sich später zu einem bedeutenden Kulturdenkmal und wurde in die Liste der historischen Stätten Kyotos aufgenommen.
Der Tempel bewahrt die berühmten Chōjū-jinbutsu-giga-Schriftrollen mit Tuschmalereien aus dem 12. Jahrhundert auf, die Tiere in menschlichen Aktivitäten zeigen. Diese Werke sind zentral für das Verständnis der mittelalterlichen japanischen Kunsttradition.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, da das Gelände durch Berglandschaft gekennzeichnet ist und Wege zum Erkunden erfordern. Gutes Schuhwerk und Zeit zum Wandern über die Umgebung sind nützlich für den Besuch.
Das Gelände beherbergt das erste Teefeld Japans, das als Wiege der japanischen Teeanbaotradition gilt. Diese historische Bedeutung für die Teekultur macht die Stätte für viele Besucher zu einem besonderen Ort.
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