Saimyō-ji, Buddhistischer Tempel in Takao, Kyoto, Japan
Der Saimyō-ji-Tempel liegt auf einem Berghang jenseits des Kiyotaki-Flusses und gehört zu drei bemerkenswerten Tempeln entlang der Shūzan-Route. Das Gebäude bietet Blicke auf bewaldete Hänge und besteht aus mehreren Hallen, die traditionelle japanische Architektur zeigen.
Der Tempel wurde in den frühen 800er Jahren von dem buddhistische Mönch Chisen gegründet, einem Schüler von Kōbō Daishi. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Tempel von einer Nebenstelle zu einem wichtigen unabhängigen Heiligtum in der Region.
Der Haupttempel beherbergt bedeutende buddhistische Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Die Räume wirken wie ein Ort der stillen Andacht, wo Besucher die handwerkliche Meisterschaft alter Künstler spüren können.
Der Tempel ist von Kyoto aus mit dem Bus erreichbar, wobei die Fahrt etwa eine Stunde dauert und in die Nähe der Shūzan-Route führt. Der Zugang zu Fuß ist einfach, und der Weg dorthin führt durch waldige Gegenden, was körperliche Anstrengung verlangt.
Der Tempel erhielt in den 1290er Jahren einen besonderen kaiserlichen Titel, der seine Unabhängigkeit markierte. Diese Anerkennung durch den kaiserlichen Hof setzte ihn unter den anderen Tempeln in der Gegend auseinander.
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