Danrin-ji, Buddhistischer Tempel in Ukyō-ku, Japan
Danrin-ji ist ein buddhistischer Tempel in den westlichen Außenbezirken von Kyoto, der sich in den Ausläufern eines Berggebiets befindet. Das Gelände ist heute Teil des Tenryū-ji-Komplexes und zeigt die charakteristische Layout-Struktur eines großen, traditionellen Tempelareals.
Der Tempel wurde während der Jōwa-Ära gegründet und war einer der ersten Zen-Tempel Japans, bevor er 928 durch Feuer zerstört wurde. Nach dieser Katastrophe durchlief der Ort mehrere Transformationen, bevor er schließlich zur Grundlage für die Gründung eines anderen bedeutenden Tempels wurde.
Der Tempel war während der Muromachi-Zeit ein Zentrum für weibliche buddhistische Gemeinschaften und prägte die religiösen Praktiken der Region. Besucher können heute noch die Bedeutung dieser Tradition in der Gestaltung und Nutzung des Geländes erkennen.
Das Gelände ist heute für Besucher als Teil eines größeren Tempelareals zugänglich und liegt in den westlichen Bezirken Kyotos. Es ist empfehlenswert, bequeme Schuhe zu tragen, da Sie zu Fuß über verschiedene Ebenen des Geländes gehen werden.
Zwischen seiner Zerstörung und dem Wiederaufbau des Komplexes diente das Gelände als kaiserliche Residenz für mehrere Herrscher. Diese überraschende Phase zeigt, wie religiöse Orte in Japan ihre Funktion und Bedeutung über die Jahrhunderte hinweg verändern konnten.
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